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Gedanken zur Zeit

 

Kriege – Flüchtlinge

 

Zurzeit verzeichnet die Welt den höchsten Stand an Flüchtlingen, der je gezählt wurde. Jedes Jahr steigen die Zahlen an. Waren es 2014 rund 60 Millionen, sind es nun, gemäss UNHCR, bereits über 65,5 Millionen. Durch Krieg, Gewalt und Verfolgung vertrieben, entweder im eigenen Land oder über die Grenzen hinweg. Rund die Hälfte der so heimatlos Gewordenen sind Kinder. Der massive Anstieg wurde vor allem durch den Krieg in Syrien verursacht. Mit 5,5 Millionen Flüchtlingen, ist Syrien das Land mit den meisten Flüchtlingen. Dazu kommen 6,6 Millionen Syrer, die im eigenen Land vertrieben wurden. Das heisst, dass in dem Land, wo kein Friede in Aussicht steht, über 12 Millionen Menschen entwurzelt sind!

 

Aber auch in vielen anderen Ländern kam es zu tausendfachem Flüchtlingselend. Allein in den letzten fünf Jahren sind mindestens 15 neue Konflikte ausgebrochen oder wieder entflammt. Neben Syrien, auch im Irak, im Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik, Burundi, dem Jemen, der Ukraine und in Myanmar. Insgesamt werden pro Jahr mehrere Millionen Menschen zur Flucht im eigenen Land oder über Grenzen hinweg gezwungen.

 

Und die Welt hält nicht einmal den Atmen an. Die Zahlen sind zu gross, zu unfassbar und nur latent bedrohlich. Wo 5 Tote in einer europäischen Grossstadt die Medien und die Politik eines Landes und die Menschen in ganz Europa tagelang beschäftig, sind 65 Millionen Flüchtlinge – nur Statistik. Es ist erschreckend zu beobachten, dass jene straflos bleiben, die Konflikte auslösen. Gleichzeitig ist die internationale Gemeinschaft unfähig zur Zusammenarbeit, um Kriege zu beenden, um Frieden zu schaffen und sichern!

 

So dauern jahrzehntelange Instabilität und Konflikte im Nahen Osten, in Afghanistan, Somalia und anderswo weiter an. Dies bedeutet, dass Millionen von Menschen weiterhin nicht zurückkehren können und immer häufiger als Flüchtlinge und Binnenvertriebene mit ungewisser Zukunft an den Rändern der Gesellschaft leben müssen. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr nur rund Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren.

 

Selbst in Zeiten stark ansteigender Zahlen sind Flüchtlinge global sehr ungleich verteilt. Reichere Länder nehmen weit weniger Flüchtlinge auf als weniger reiche. Die meisten Flüchtlinge landen in armen Ländern; knapp neun von zehn Flüchtlingen (86 Prozent) befinden sich in Ländern, die als wirtschaftlich weniger entwickelt gelten. Ein Viertel aller Flüchtlinge wird gar von Staaten aufgenommen, die auf der UN-Liste der am wenigsten entwickelten Länder zu finden sind.

 

Wir in der Schweiz, einem Land mit langer humanitärer Tradition, nehmen Flüchtlinge auf. Die Schweiz ist aber auch ein Paradebeispiel für gelungene Integration. Mehr als ein Drittel der Schweizer Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund und Wurzeln im Ausland.

 

Geben wir also weiterhin den Vertriebenen und Bedrohten Gastfreundschaft und die Chance, bei uns ein neues Leben aufzubauen! Das ist die humanitäte, lebendige Schweiz.

 

 

Anton Wagner

Herausgeber protect-it

 

 

Inhalt der aktuellen Ausgabe 44 Juni 2017

Themen:

  • BLICK IN DIE WELT
  • NEWS SCHWEIZ: FEDPOL
  • NEUE KAMPFFLUGZEUGE FÜR DIE SCHWEIZ
  • TERROR IN EUROPA
  • BESUCHSTAG IN DER POLIZEISCHULE
  • WELTFLÜCHTLINGSTAG: NEUE ZAHLEN
  • QUANTENKRYPTOLOGIE
  • WIE WEITER MIT TRUMP
  • BRISANT: GEHEIME SATELLITENPLÄNE
  • SMARTPOWDER® IM HÄRTETEST

www.victorinox.ch

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Hier für Sie die per Juni 2017  neue Ausgabe:

NEUE, attraktive Dossiers!

Aktuell sind der TETRA3-Bericht, das Weissbuch "Gobal defense perspectives" und der UNHCR-Flüchtlingsbericht. 

Brisant ist der Testbericht zum magischen SMARTPOWDER für die Tätermarkierung.


Verlagsadresse

protect-it GmbH

Landstrasse 1

5415 Rieden

info@protect-it.ch

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