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Gedanken zur Zeit

 WIR SCHWIMMEN MIT…   

 

Die Rüstungsausgaben der Länder dieser Welt sind auf ihrem höchsten Stand seit dem kalten Krieg angelangt. Dies betrifft vor allem die USA, die EU, einige arabische Staaten, Indien, Russland und China, und ruft die alte Weisheit in Erinnerung, dass wo sich Waffen angehäuft haben, es noch immer auch zum Krieg gekommen ist.

 

Die Spannungen zwischen den Grossmächten, auf der einen Seite die mit USA/EU und Ihren Verbündeten und auf der anderen Seite Russland/China, wachsen. Der unfreundliche Austausch von Anschuldigungen und Provokationen, bereits laufende und immer weiter verschärfte Wirtschaftssanktionen, sowie anhaltende Handelskriege lassen nichts Gutes erahnen, insbesondere, wenn man sich vor Augen hält, dass auch den beiden Weltkriegen Wirtschaftssanktionen, Handelsboykotte und Handelskriege vorgeschaltet waren. Handelskriege haben in der Geschichte häufig der Vorbereitung heisser Kriege gedient. Wo sich ein solcher Krieg abspielen würde, liegt auf der Hand, in Südamerika jedenfalls eher nicht.

 

Hinzu kommt, dass wir in einer weltweiten Pandemie stecken, ohne klaren Ausweg, mit der Gefahr, dass unterentwickelte Regionen, ohne massive Hilfe der reichen Staaten, entsetzliche Heimsuchungen erleben werden. Gleich-zeitig steuern wir auf ein globales Desaster durch die rasant fortschreitende, menschengemachte Klimaerwärmung zu, die unsere Lebensgrundlage in wenigen Jahrzehnten zu vernichten droht.

 

Wie leben aber einfach weiter, wie wenn es die warnenden Stimmen und beunruhigenden Tatsachen nicht gäbe. Die Börsen-Rallyes sind wichtig, obwohl  ernstzunehmende Stimmen namhafter Finanz- und Wirtschaftsexperten einen weiteren Finanzcrash vorhersagen, sobald wichtige Klimafaktoren aus dem Ruder laufen, mit noch mehr Wetterextremen, steigenden Ozeanpegelständen, Dürren und starken, hungerbedingten Migrationsströmen – eine Völkerwanderung gigantischen Ausmasses zeichnet sich ebenso sicher ab, wie die Temperarturen steigen. Aber auch wenn die politischen Krisen unter den Grossmächten an einem winzigen Problem eskalieren, kann der Funke für weltweit extreme Verwerfungen sorgen. Ein Crash, der die Auswirkungen der Finanzkrise von 2008 noch übersteigen soll. Für diesen Fall sind für die meisten Vermögen riesige Verluste zu erwarten, Geldentwertung, Währungsreformen, massive Steuererhöhungen und andere staatliche Schrecknisse treffen uns dann wahrscheinlich grimmiger, als alle Corona-Massnahmen.

 

Wie erscheint in diesem Licht unsere Kampfjet-Beschaffung mit Milliarden-Kostenfolgen? Wir geben Unsummen aus, um als neutrales Land eine vermeintliche Sicherheit und Stärke zu demonstrieren und könnten doch bescheidener und klüger agieren, mit einer adäquaten Luftpolizei, einem starken Iron-Dome und mit einem effektiven Cyberschutz. Doch die wirtschaftlichen Interessen, die hinter dem Beschaffungsvorhaben stehen, das Kuscheln mit den USA, sind in diesem Staats-Pokerspiel der eigentlich treibende Faktor, denn das «besser, wirksamer und erst noch günstiger» des gewählten Waffensystems ist keineswegs so erwiesen, wie vordergründig durch das VBS behauptet. 

 

Neutralität findet in unseren Köpfen und Handlungen statt und nicht in der Luftkampf-Kapazität, in einem Europa, das rund um uns herum einen dichten Schutzmantel bildet. Wäre es nicht klüger, die Milliarden in Ausbildung, Forschung, Umweltschutz, Krisenvorsorge, die Sozialwerke und Entwicklungszusammenarbeit zu investieren? 

 

Es ist jedenfalls an der Zeit, einen Moment innezuhalten und fernab aller partei- und wirtschaftspolitischen Bestrebungen, frei von kurzfristigen Macht- und Imagezielen über unsere Chancen und Möglichkeiten in einer so turbulenten Welt nachzudenken, um unsere Zukunft als Mitglied der Weltgemeinschaft gut zu gestalten – statt einfach möglichst angepasst mit zuschwimmen, ohne als starker, neutraler Staat die Stimme zu erheben – gegen die Klimasünden, die Ungerechtigkeiten in China, die zerstörenden Manipulationen der mächtigen Techfirmen, die Machtspiele Russlands, die weltweite Umweltverschmutzung, die fortschreitende Aufrüstung, die Pandemieleugner und die menschenverachtenden Regime profitgieriger Despoten in vielen Staaten der Welt...

 

Oder sind wir scheinheilig, wie Ai Weiwei es von uns sagt?  

 

Anton Wagner

Herausgeber protect-it

Inhalt der aktuellen Ausgabe 60 - August 2021

Themen: 

 

  • Blick in die Welt

  • KAPO Basel: Voll elektrisch
  • Hart im Nehmen - Uhrentest
  • Schachmatt im Luftkampf - «Checkmate»
  • Witzig
  • Heisse Zukunft – Bericht des IPCC
  • Wer es wagt… AI Weiwei
  • Wettrüsten ungebrochen - Bomberbau
  • Unendliches Universum - Hubble spektakulär
  • Kampfjet mit Macken - Stealth-Fighter F-35

 

 

 

 

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Hier für Sie die Ausgabe 60 per August 2021

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Info

Im August 2021, in der 60. Ausgabe, nehmen wir den Superjet F-35 nochmals unter die Lupe, teste eine Uhr bis an die Grenzen und diskutieren den Vorabbericht des Weltklimarates.

 

Zur herrschenden Pandemie kommen die massiven Hochwasser und Waldbrände an vielen Orten der Welt dazu. Gleichzeitig befürchten wir das Virus und seine Varianten noch nicht im Griff zu haben. Weltweit steigen die Infektionszahlen weiter an, ebenso wie die Todesfälle. 

Ein Blick auf die steigende Aufrüstung und die Spannungen unter den drei Grossmächten sind weiterhin beunruhigend. 

 

Einen Ausgleich zu dieser turbulenten Welt bieten die spektakulären Blicke ins Weltall, die uns das wieder aktivierte Hubble-Teleskop schenkt.

Für Sie also wieder rund 60 Seiten spannende Lektüre. 

 

Nachhaltig

Das Magazin protect-it erscheint nun, ab 2006, seit 15 Jahren. - Das ist sozusagen eine Art Kristall-Jubiläum...

Insgesamt wurden über 3'000 Seiten Texte und Bilder publiziert.

 

Herzlichen Dank an unsere Leser, Anzeigenkunden, Test-Partner und nicht zuletzt an unsere Autoren und Kontaktvermittler aus aller Welt sowie den Machern, die das moderne Medium umsetzen.

 

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