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Gedanken zur Zeit

 

Gedanken mitten im Albtraum

 

Es scheint, dass uns in diesen Tagen die grösste Katastrophe trifft, welche unser Land und die ganze Welt seit dem 2. Weltkriegs heimgesucht at. Jetzt hat es also auch uns erwischt, die sonst so geschützten und über allen Wassern schwebenden, unabhängigen und stolzen Schweizer und besonders die bevorzugte Generation der „Baby-Boomer“ und deren Nachfahren.

 

Wir leben mitten in Europa, beschützt durch hohe Berge und die Schweizer Armee, durch unseren Fleiss, die SNB, unsere Ersparnisse, die Migros, Gott, die SBB, Nestlé, unser perfektes Gesundheitssystem, das klare Wasser und Alain Berset. 70 Jahre ohne Krieg in Europa, keine existenzbedrohende Wirtschaftskrise à la 1929, ohne lebensbedrohende Seuchenszenarien wie die spanische Grippe 1919 oder die Pest im Mittelalter. Auch die Ungarnkrise 1956, Kubakrise 1962, Ölkrise 1973, diverse Börsen- oder Finanzkrisen von 1987 bis 2008 oder 2010 und auch den weltweiten Aufruhr und Terrorismus nach  9/11 haben wir unbeschadet überlebt. Aber alles scheint wohl eher klein gegen das, was wir gegenwärtig erleben müssen. Keines der genannten Ereignisse ist derart tief ins öffentliche und unser privates Leben eingetreten, wie die Corona-Krise.

Wir können den Horrormeldungen in den Medien jeglicher Gattung nicht mehr entgehen oder uns entziehen. – Die Angst vor einem unheimlichen Eiweisskonglomerat – genannt Virus – wird Tag für Tag mehr befeuert. Jeder, der nur marginal mit Medizin, Epidemiologie und Seuchenhygiene zu tun hat, ist bemüssigt, seine eigentlich unmassgebliche Meinung zum Thema beizutragen: Mathematiker, Soziologen, Philosophen, intuitive Statistiker und Politiker jeder Couleur tragen, zu weiterer Verwirrung bei.

 

TV, Talkrunden, Boulevard- und Qualitäts-Blättchen berichten reisserisch von schrecklichen Todeskämpfen in überfüllten Krankenhäusern, zeigen Bilder von Kolonnen von Militärfahrzeugen, mit denen die Särge der an Corona Verstorbenen abtransportiert werden und Berichte von total überforderten Ärzten und Pflegern, denen auf Balkonen zugeklatscht wird. Plötzlich wissen wir alles über Intensivstationen und Beatmungsgeräte, Virenforschungsprogramme, Schutzanzüge oder Atemmasken, die allerorten fehlen, und Tier- und Menschenversuche sind nun, der Situation geschuldet, unbestritten notwendig. Denn im Fernsehen erleben wir den Kollaps der angeblich weltbesten Gesundheitssysteme der westlichen, hochentwickelten Staaten.

Menschen, die von ihrer Arbeit unmittelbar leben, sprechen, direkt zu uns; darüber, wie sie über Nacht in massive finanzielle Engpässe geraten sind und über ihre Existenzängste. Und es sind nicht die im Öffentlichen Dienst alimentierten Aktenschieber und Verwalter, nicht die um Stimmen buhlenden Politiker und auch nicht die Alleswisser an den Universitäten, nicht die auf fetten Gewinnen ruhenden Spitzenverdiener auch nicht die Krisengewinnler; sie alle bleiben schön still und überleben in seltener Solidarität – untereinander.

 

Während dessen dreht sich die Welt weiter, steigen die Ansteckungszahlen beinahe überall auf der Welt, drohen neue Lockdowns, leben Millionen Menschen eingesperrt in ihren Wohnungen und ernähren sich möglicherweise bald nur noch aus Konserven. Immer mehr Personen werden von all ihren Beziehungen abgeschnitten und geraten in soziale Isolation. Und alle Lebenslust schwindet, denn auch die tröstlichen körperlichen Berührungen und der vertraute Händedruck Art sind für lange Zeit untersagt. Dazu kommt das Voneinander-Dividieren von Jung und Alt, das Ältere stigmatisiert und noch überflüssiger macht.

 

Das Gehen an die frische Luft und in die Sonne wird möglicherweise auch bald unterbunden, und draussen wartet vielleicht die Polizei oder wie in Frankreich das Militär, wenn wir den Anweisungen nicht Folge leisten. In vielen Ländern geraten Millionen durch die sich immer mehr radikalisierenden staatlichen Verordnungen in einen Zustand der Ohnmacht und Hilflosigkeit.

Entkommen werden also nur die staatlich Geschützten, die Reichen, die Privilegierten – aber auch die Vorsichtigen und Disziplinierten, denn dieser Art Trauma-Situation, entkommen auch gereifte, lebensstarke und verantwortungsbewusste Personen – ohne Fremdhilfe.

 

Anton Wagner

Herausgeber protect-it

Inhalt der aktuellen Ausgabe 56 - August 2020

Themen:

 

  • WORLDPRESS PHOTO 2020
  • BEUNRUHIGENDER KATASTROPHENBERICHT 
  • WIE SICHER IST BEZNAU? 
  • GESCHMACKLOSE WERBUNG 
  • CORONA-REPORT 
  • NETANJAHU ERFOLGLOSER PREMIER
  • ÖLPREISKRIEG UND PANDEMIE 
  • INTERVIEW MIT MOHAMMED DSCHAWAD SARIF
  • NEUES LUFTKAMPFKONZEPT DER USA
  • ENTWICKLUNG VON DROHEN, CH - USA 
  • DAS WRAK DER GESUNKENEN „COLBERT“
  • WETTKAMPF DER GIGANTEN CHINA-USA
  • KLIMAKRISE AUCH IN DER SCHWEIZ
  • ATENKLAU-ABWEHR, WIE MAN SICH SCHÜTZT

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